Stützpunkte der SKF – Nachwuchsförderung auf regionaler Ebene

Die Nachwuchsförderung der SKF wird von Raphael Iseli, Chef Nachwuchs, organisiert. Zur Umsetzung auf regionaler Ebene gibt es derzeit 14 Stützpunkte, die von erfahrenen Leitenden betreut werden. Diese bringen umfassende Kenntnisse aus dem Wettkampfsport mit und schaffen für die jungen Talente die bestmöglichen Trainingsbedingungen. Die Reorganisation des Stützpunktsystems ist derzeit im Gange und wird in zwei Phasen umgesetzt:

  •  Phase 1: Optimierung des aktuellen Systems – abgeschlossen Ende 2024
  •  Phase 2: Konzeptionelle Weiterentwicklung basierend auf der Masterarbeit von Stephan Rickauer an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Diese Weiterentwicklung wird durch das Führungsteam Leistungssport erarbeitet und kontinuierlich umgesetzt.

Finanzierung und Talentförderung
Die Stützpunkte werden über die Nachwuchsförderung von Swiss Olympic finanziell unterstützt. In Zusammenarbeit mit den Trainingsleitenden der Dojos übernehmen sie eine zentrale Rolle bei der Sichtung und Förderung potenzieller Talente. Diese Talente können später in das Verbandsprogramm zur Talentidentifikation und -selektion (PISTE) aufgenommen werden. Die Wahl der Trainer*innen und Leitenden erfolgt durch den Zentralvorstand der SKF. Sie gewährleisten, dass die Stützpunkte ein Umfeld bieten, in dem junge Athlet*innen gefördert werden und voneinander profitieren.

Verantwortlichkeiten der Stützpunktleitenden
Die vom Zentralvorstand gewählten Stützpunktleitenden sind für den gesamten Betrieb vor Ort verantwortlich. Dazu gehören die Trainingsplanung, inhaltliche Gestaltung, Abrechnungen und Berichterstattung. In Absprache mit dem Chef Nachwuchs setzen sie zusätzliche geeignete und talentierte Trainer*innen ein. So sind zum Beispiel Elena Quirici in Basel und Yuki Ujihara in Zürich aktiv. Beide absolvieren im Jahr 2025 das J+S-Modul „Einführung Leistungssport und ComPass“, was den Weg zum Berufstrainerlehrgang (BTL) der Trainerbildung Schweiz ebnet.

Stützpunktleitende und qualifizierte Trainer*innen 2025 zzgl. Elena und Yuki (auf die Nennung weiterer Assistenztrainer wird bewusst verzichtet)

Westschweiz:

  1. Genf (Kumite): Vincent Longagna
  2. Lausanne (Kata): Jean-Marc Schedel
  3. Neuenburg (Kumite): Franco Pisino, Fabrizio Gelsomino
  4. Sion (Kumite): Olivier Knupfer

Alpen/Voralpen:

Zentralschweiz:

  1. Luzern (Kumite): Toni Romano, Yanik Faes
  2. Sursee (Kata/Kumite): Piero Lüthold, Raffael Lüthold
  3. Thun (Kata): Bruno Trachsel

Westmittelland:

  1. Basel (Kumite): Giuseppe Puglisi, Elena Quirici
  2. Biel (Kata/Kumite): Dominique Sigillò, Michelle Saner
  3. Emme (Kata): Claudio Gereon
  4. Lyss (Kumite): Rudi Seiler, Barbara Seiler, Demian Seiler

Ostmittelland:

  1. Aargau (Kumite): Daniel Humbel
  2. Zürich (Kata): Kaspar Reinhart, Yuki Ujihara
  3. Ostschweiz (Kumite): Reto Kern, Raphael Iseli

Die SKF setzt mit diesen regionalen Stützpunkten auf eine gezielte Nachwuchsförderung, die nicht nur sportliche Erfolge ermöglicht, sondern auch die persönliche Entwicklung junger Athlet*innen vorantreibt.

Eröffnung eines neuen Stützpunktes
Wer über eine eidgenössische Qualifikation als Leistungssporttrainer (DTA/BTA) verfügt, kann bei der SKF, zuhanden von Raphael Iseli, einen Antrag auf die Eröffnung eines Stützpunktes stellen. Dieser Antrag sollte folgende Angaben enthalten:

  1. Infrastruktur: Trainingsmöglichkeiten für Technik/Taktik und Athletiktraining
  2. Medizinische Betreuung: Zugang zu Arzt, Physiotherapie und Massage
  3. Mental Coaching
  4. Staff: Angaben zu Haupt- und Assistenztrainer*innen
  5. Geplante Athlet*innenzahl

Ein Stützpunkt kann den Betrieb aufnehmen, wenn er vom Zentralvorstand (auf Antrag des Chef Nachwuchs) genehmigt wurde und eine ausreichende Anzahl an Talent Cards (National/Regional) am Talentsichtungstag generiert sowie Athlet*innen im Stützpunkt eingeschrieben sind.
Bemerkung: Aufgrund der laufenden Reorganisation werden bis auf weiteres keine neuen Stützpunkte eröffnet.

Aktualisiert per 29. März 2025